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Fauna+Flora des Fichtelgebirges

Kein Windpark auf dem Steinberg

Bezirkstag von Oberfranken lehnt in der Sitzung am 12.12.2013 die Herausnahme des Basaltbergs aus dem Landschaftsschutzgebiet Fichtelgebirge mit 10:5 Stimmen ab.

Geschäftsführer Karl Paulus dazu an die Unterstützer zum Erhalt dieses landschaftlichen Kleinodes:

Liebe Freundinnen und Freunde,

bereits die richtungsweisende Entscheidung des Bezirkstags von Oberfranken vom 12.12.2013, den Steinberg (und Fenatsberg) nicht aus dem Landschaftsschutzgebiet Fichtelgebirge herauszunehmen, um dort Windkraftwerke zu errichten, sorgte bei vielen Naturschützern für große Freude und Erleichterung.

Nun liegen dem BN weitere, gesicherte Informationenvor, dass der Windpark auf dem Steinberg nicht realisiert wird. Damit ist nicht nur unser Kleinod Steinberg gerettet, es konnte auch ein Dammbruch verhindert werden, weitere Filetstücke des Naturparks
Fichtelgebirge für die Windkraftnutzung freizugeben.

Herzlichen Dank an Euch alle, für die großartige Solidarität und vielfältige Unterstützung.
Es war ein hartes Stück Arbeit!

Mehr in der Stellungnahme des BN-Kreisgeschäftsführers Karl Paulus.

FGV und BN bilden Allianz pro Steinberg

Beim Thema Natur- und Landschaftsschutz marschieren Fichtelgebirgsverein und Bund Naturschutz im Gleichschritt. Beide Vereine, die weit über 20.000 Mitgliederin der Region besitzen, haben nun eine starke Allianz gegen die Ausweisung eines Vorranggebiets für Windenergie auf dem Steinberg bei Hohenberg gebildet.

Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz am 1. August haben sich Peter Hottaß, der Hauptvorsitzende des FGV und BN-Kreisgeschäftsführer Karl Paulus energisch gegen einen Windpark auf dem Steinberg ausgesprochen.

Hier das Statement des BN:

 

Windkraftnutzung - Wo es geht, und wo nicht !!!

Bei einer Pressefahrt im Landkreiswunsiedel hat der Bund Naturschutz mit Professor Huber Weiger an der Spitze seine differenzierte Position in Sachen Windkraftnutzung vor Ort verdeutlicht. „Wir sind klar für die Windkraft als wichtige Säule der Energiewende. Doch die Standorte der Windparks müssen sorgfältig nach fachlichen Kriterien festgelegt werden“, bekräftigte der Vorsitzende des BUND und des Bundes Naturschutz in Bayern.Mehr ...

Landschaftsschutzgebiet und Erholungsraum "Steinberg"

"Schon über 1000 Einwendungen"
Exakt 1003 Bürgerinnen und Bürger haben zum 28.01.2013 Einwendungen gegen die Windparkpläne der Stadt Hohenberg und des Marktes Schirnding in dem Wald- und Erholungsgebiet Steinberg erhoben.

Zur Sonderseite "Die Freunde des Steinberges"

Unterschriftenliste zum Download

Bitte keinen Windpark in dieses herrliche Natur- und Erholungsgebiet, aber ...

... der BN stimmt u.a. diesen Windkraftstandorten im östlichen Landkreis zu:

Windkraftwerke am Steinberg im Widerspruch zum Artenschutz

Harte Fakten am Steinberg: September 2012 schon 914 Einwendungen

Bisher hat die Interessengemeinschaft „Freunde des Steinbergs“ vor allem mit der Entwertung des wertvollen Landschaftsschutz- und Erholungsgebietes gegen die Windparkpläne der Stadt Hohenberg auf dem Steinberg argumentiert. Nun führt sie auch den Artenschutz ins Feld.
„Uns liegen klare artenschutzrechtliche Daten vor, die eine Genehmigung von Windkraftwerken auf dem Steinberg ausschließen“, verdeutlicht Karl Paulus, der Sprecher der Steinbergfreunde und Kreisgeschäftsführer des Bundes Naturschutz. In dem ökologisch wertvollen Laubwaldgebiet kommen zahlreiche gefährdete Vogelarten und schlaggefährdete Fledermausarten vor.

Eine Reihe von Naturkennern und Artenschutzexperten haben im Frühjahr und Sommer 2012 den Steinberg genau unter die Lupe genommen. Besonders wurden die Vogel- und Fledermausarten erfasst, welche durch die schnell drehenden Rotoren - an den Flügelspitzen bis zu 300 Kilometer pro Stunde - zu Schaden kommen. „Nach zuverlässigen Daten, unter anderem von Bernhard Kelz, Christian Strätz und Heinz Spath gibt es auf dem Steinberg Nachweise der gefährdeten Vogelarten Rotmilan, Schwarzstorch, Wanderfalke und Wendehals sowie der schlaggefährdeten Fledermausarten Kleiner Abendsegler, Nordfledermaus und Zwergfledermaus. Selbst die in Bayern stark gefährdete und europaweit geschützte Mopsfledermaus wurde zweifelsfrei nachgewiesen.

Weitere „besondere Vogelarten“ am Steinberg sind Baumfalke, Grauspecht, Grünspecht, Habicht, Hohltaube und Rauhfußkauz. Die Daten sind bereits dem regionalen Planungsverband und der Regierung von Oberfranken mitgeteilt worden.

„Diese klaren artenschutzrechtlichen Fakten schließen eine Genehmigung von Windkraftweken auf dem Steinberg aus“. Neben den klaren Argumenten, die gegen die Errichtung eines Windparks in dem sensiblen Landschaftsschutz- und Erholungsgebiet  Steinberg sprechen, gibt es demnach auch harte artenschutzrechtliche Fakten. Der Sprecher der Steinbergfreunde und BN-Geschäftsführer fasst zusammen: „Ein Windpark auf dem Steinberg ist ökologischer Unsinn und hat mit Energiewende nur entfernt zu tun“.

An diesen Fakten werde man auch auf kommunaler Ebene nicht vorbeikommen. Nur kurz will Paulus die „bemerkenswerte Umfrage“ in Hohenberg und Schirnding kommentieren. „Anonym mit Namen und Adresse, das hat schon was. Und wenn man den Bürgerinnen und Bürgern weismacht, dass die Kommunen mit dem Windpark bald schuldenfrei sein werden, dann erhält man die 90 Prozent Zustimmung".

Auf dem Steinberg nachgewiesene Vogel- und Fledermausarten

Vogelarten: (RLB = Rote Liste Bayern)

Baumfalke, RLB V,
Grauspecht, RLB 3
Grünspecht, RLB V
Habicht, RLB 3
Hohltaube, RLB V
Rauhfußkauz, RLB V
Rotmilan, RLB 2
Schwarzspecht, RLB V
Schwarzstorch, RLB 3  (Nahrungsgast)
Wanderfalke, RLB 3  (Nahrungsgast)
Wendehals, RLB 3

Fledermausarten, gem. Anhang IV FHH-Richtlinie

Großes Mausohr, RLB V
Kleiner Abendsegler, RLB 2
Kleine Bartfledermaus
Mopsfledermaus, RLB 2
Nordfledermaus, RLB 3
Wasserfledermaus
Zwergfledermaus

Landschaftsschutzgebiet Fichtelgebirge wie ein Schweizer Käse?

Karl Paulus und die stellvertretende Kreisvorsitzende Inge Heinrich kritisieren in diesem Zusammenhang die Pläne verschiedener Kommunen, „ungeniert“ Windkraftwerke innerhalb des Landschaftsschutzgebietes Fichtelgebirge errichten zu wollen. So gebe es bereits Begehrlichkeiten, auch den Hengstberg als Windkraftstandort vorzusehen. Im südlichen Fichtelgebirge gibt es Bestrebungen der Stadt Kemnath und weiterer sechs Gemeinden im Landkreis Tirschenreuth, Windkraftwerke auf 900 Hektar Fläche zu errichten.

„Wenn das Landschaftsschutzgebiet wie ein Schweizer Käse ausgehöhlt wird, geht die Eigenart und Schönheit unseres Fichtelgebirges verloren“, warnen der Kreisgeschäftsführer des Bundes Naturschutz und die stellvertretende Kreisvorsitzende. Landschaftsschutzgebiete seien Vorranggebiete für Natur und Landschaft und die Grundlage des Tourismus, und keine Vorranggebiete für Energieerzeugung. Ausnahmen könne es nur in wohl begründeten Ausnahmefällen geben, so zum Beispiel die Blausäulenlinie bei Arzberg. „Wir brauchen ökologische Leitplanken und ein klares Ausbaukonzept für die Windkraft auf offenen, landwirtschaftlich genutzten Hochflächen. Sonst entsteht ein Planungs-Tohuwabohu."

Baumaßnahmen für eine Windkraftanlage

Wer glaubt auf dem Steinberg Windkraftanlagen (WKA) ohne massive Eingriffe in die vorhanden Strukturen vornehmen zu können, sollte sich diese Aufnahme von der Endmontage der WKA Braunersgrün ansehen. Fünf oder sieben oder sogar 12 Anlagen dieser Größenordnung würden das Natur- und Erholungsgebiet Steinberg nachhaltig äußerst negativ beeinflussen. Dazu kämen noch Sprengungen für die Fundamente und die Leitungen von den WKAs zur Hauptleitung!

31.7.2012  Schon 810 Einwendungen
Bislang haben sich bereits 810 Bürgerinnen und Bürger in die Unterschriften- listen gegen das äußerst umstrittene Windkraftprojekt eingetragen, teilt der Sprecher der Steinbergfreunde und Kreisgeschäftsführer des Bundes Naturschutz, Karl Paulus, mit. Diese Einwendungen werden dem regionalen Planungsverband Oberfranken-Ost vorgelegt.

Spaziergänger und Wanderer, die sich in diesem herrlichen Gebiet erholen, könnten es kaum fassen, dass auf dem Steinberg ein großer Windpark geplant ist. Seit Wochen ist man nun dabei, naturschutzfachliche Daten vom Steinberg zu ermitteln. Wie zu erwarten war, wurden
bereits sehr seltene Vogelarten und Fledermäuse nachgewiesen. Die Ergebnisse sollen im September veröffentlicht werden.

13. Mai 2012 - "Gipfeltreffen" auf dem Steinberg

Bei öffentlichen Infoveranstaltungen in Hohenberg und im Steinhaus sowie einem Gipfeltreffen auf dem Steinberg am 13. Mai haben die "Freunde des Steinbergs" und die Kreisgruppe des Bundes Naturschutz
verdeutlicht, dass es ein Unding wäre, in dem sensiblen Natur- und Erholungsgebiet einen Windpark zu errichten.
Unser Bild entstand bei der Gipfelrede von BN-Kreisgeschäftsführer Karl Paulus (rechts) auf dem Steinberggipfel am Muttertag.

April 2012 - Unterschriftenaktion der Interessengemeinschaft „Freunde des Steinbergs“

Energiewende durch Windkraft. Was vordergründig sehr positiv aussieht  hat in diesem Fall einen Pferdefuß. Als Standort hat man den Steinberg im Visier.

Unseren schönen Steinberg erhalten.
Kein Windpark in das herrliche Erholungsgebiet.
Jetzt soll auch der Steinberg ein Vorranggebiet für Windenergie werden.
Nach einem Plan der ESM sind vom Heiligenberg bis zur Eichenallee sieben Windkraftwerke vorgesehen.
Auch die Stadt Hohenberg plant an einem eigenen Windpark auf dem Steinberg.
Aus dem naturnahen Erholungsgebiet wird ein Industriegebiet!
180 m hohe Windkraftwerke, neue Zufahrten, Naturzerstörungen, ständiges Blinken abends und nachts.
Unser Erholungsgebiet Steinberg wird verschandelt!
Es gibt im Landkreis wesentlich geeignetere Standorte für Windenergie.

Unterschriftenliste zum Download
(Sammelstelle BN-Kreisgeschäftsstelle, Schlösslein 1, 95199Thierstein)

oder schicken sie eine

Email an BN-Kreisgeschäftsstelle Wunsiedel

Textvorschlag: 

Betr. Unseren schönen Steinberg erhalten.
Kein Windpark in das herrliche Erholungsgebiet.
Adresse des Einsenders

Pressemitteilung der Interessengemeinschaft "Freunde des Steinberges" mit ausführlichen Hintergrundinformationen zum Download

und dazu die Lagekarte