Naturdenkmäler bei Silberbach südlich von Selb

Das Naturdenkmal ist ein unter Naturschutz stehendes Landschaftselement.
Es wird oft als Naturschöpfung bezeichnet, kann jedoch gleichzeitig Zeuge der historischen Kulturlandschaft sein. Wenn man ein Landschaftselement als Naturdenkmal schützen lassen möchte, soll man die Untere Naturschutzbehörde informieren.
So die amtliche Definition.

Die Ortsgruppe Selb hatte zu einer Exkursion eingeladen:

  • 150-jähriger Eichenbestand, der in Zusammenhang mit dem Selber Brand 1854 steht. Damals wurden die Laubhölzer für den Wiederaufbau der Stadt aus dem Silberbacher Forst geholt und anschließend erfolgte die Aufforstung. Heute findet man noch kleine Bestände aus den damaligen Maßnahmen.
  • Felsgruppe "Kimme", eine Findlingsgruppe mit landschaftsprägenden Gehölzen, Granitfelsen (Porphyrgranit), die durch Errosion des Urgebirges an ihren jetztigen Standort "gerutscht" sind.
  • Ein extensiv genutzter Hangrasen rundete das Programm ab.

Diese Veranstaltung schloss die Exkursionen der letzten Jahre ab, bei denen die Ortsgruppe Selb-Schönwald zu Besuchen von Naturdenkmälern im Raum Selb eingeladen hatte.

Einführung durch OG-Vorsitzende Inge Heinrich.
fotografiert von ...
auf den Findlingsfelsen, ...
Raritäten...
Die Teilnehmer, zufrieden am Ende einer gut vorbereiteten Exkursion.
Extensiv bewirtschaftet, mit einer unglaublichen Artenvielfalt.
... der auch dazu ausführliche Auskunft geben konnte.
Pflanzen- und Kleintierexperte Albert Landgraf, ...
... und Lupe.
Untersuchung mit Pflanzenbestimmungsbuch ...
Mit diesem Zeichen sind Naturdenkmäler ausgewiesen.
Unter dem grünen Dach der 150-jährigen Eichen.
Klaus Glinski.