Zur Startseite

Fauna+Flora des Fichtelgebirges

Nachfolgender Text hier zum Download

Forstwirtschaft allgemein

Schon seit Jahrhunderten werden die Wälder des Fichtelgebirges forstwirtschaftlich genutzt. Der Rohstoff Holz spielt für die heimische Wirtschaft eine große Rolle. Neben der hauptsächlichen Verwendung als Baustoff, gewinnt auch die Nutzung als Brennholz zunehmend an Bedeutung (Hackschnitzel, Selbstwerber für Eigenbedarf).

Der Aufbau gemischter, gestufter und stabiler Wälder ist eine der Hauptaufgaben der ansässigen Forstbetriebe. Jedes Jahr werden dazu große Flächen mit Laubholz und Tanne angereichert (mehr als 150 Hektar je Jahr, ohne Privatwald). Die Einbringung alternativer Baumarten wie z.B. Douglasien als Ersatz für die zurückgehenden Fichtenanteile spielt zurzeit keine größere Rolle (<5%) wird aber eventuell an Bedeutung gewinnen.

Die jährlichen Zuwächse je Hektar liegen bei ungefähr 10 Festmeter (Kubikmeter). Die Nutzung liegt knapp unter diesen Zuwächsen.

 

Vermehrt wird auch auf die Nachhaltigkeit der Böden Rücksicht genommen. Um Nährstoffverluste zu minimieren bleiben auf empfindlichen Standorten Baumkronenteile unverwertet im Bestand zurück. Sie fließen dann wieder in den Nährstoffkreislauf ein.

 

Auch als Arbeitsplatz hat der heimische Wald Bedeutung. Neben der eigentlichen Holzernte im Wald, sind auch weiterverarbeitende Betriebe ein wichtiger Arbeitgeber der Region Fichtelgebirge. Die Fichte trägt zurzeit die Hauptlast der finanziellen Einnahmen der Forstbetriebe. Gleich gefolgt von Kiefer und erst dann der Buche und anderer Baumarten (< 5%).