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Wildblumen im Fichtelgebirge

Der Begriff „Wildblumen“ ist keine streng taxonomische Einheit. Vielmehr soll er auch dem botanischen Laien die Möglichkeit einer sinnvollen und einigermaßen übersichtlichen Einteilung verschaffen.

Auf dieser Seite werden Blüten – oder Samenpflanzen vorgestellt, deren Sprosse nicht verholzen, sondern krautig bleiben. Verholzende Blütenpflanzen werden auf der Seite Gehölze behandelt. Auch die Gräser, die genau genommen auch unter die Rubrik „krautige Blütenpflanzen“ fallen werden ausgegliedert und auf einer eigenen Seite vorgestellt.

Doch auch bei der Ausgrenzung der Gehölze und der Gräser bleibt die Gruppe der „Wildblumen“ immens artenreich und fast unüberschaubar groß. Die Vielfalt an unterschiedlichen Blütenformen und Blütenfarben ist überwältigend, die allermeisten werden von tierischen Bestäubern (Bienen, Hummeln, Schmetterlingen usw. ) befruchtet.

Wegen der großen Anzahl der vorhandenen Familien erscheint eine weitere Unterteilung der Wildblumen als sinnvoll:

  • Die einkeimblättrigen, krautigen Blütenpflanzen:
    Nach der Keimung bilden sie nur ein Keimblatt aus, ihre Laubblätter sind fast immer parallelnervig.
    (Familien: Liliengewächse, Schwertliliengewächse, Zeitlosengewächse, Orchideen, Aronstabgewächse, Kalmusgewächse)
  • Die zweikeimblättrigen, krautigen Blütenpflanzen:
    Nach der Keimung tragen sie zwei Keimblätter, ihre Laubblätter sind fast immer netznervig.
    (Die bekanntesten Familien sind u.a. die Korbblütengewächse, die Nelken, die Rosen, die Hahnenfußgewächse usw.