MenuKreisgruppe WunsiedelBUND Naturschutz in Bayern e. V.

Moose im Fichtelgebirge

Moor mit Torfmoosen - Wunsiedler Weiher
Moor mit Torfmoosen am Wunsiedler Weiher
Moosgesellschaft
Moosgesellschaft
Breites Wassersackmoos - Lebermoose
Bemooster Baum - Breites Wassersackmoos

Moosgesellschaft, für viele einfach nur Moos, doch wer genauer hinschaut, entdeckt eine Artenvielfalt, die den Blütenpflanzen nicht nachsteht.

Von der  verbesserten Luftqualität profitieren viele Pflanzenarten im Fichtelgebirge. Auch Arten wie das Flachblättrige Kratzmoos (Radula complanata) und das Breite Wassersackmoos (Frullania dilatata),  breiten sich langsam wieder aus.

Moose vermehren sich, im Gegensatz zu Blütenpflanzen, deren Fortpflanzungsprodukte Samen genannt werden, durch die Verbreitung von Sporen.

Mooskapseln

Diese Sporen reifen meist in kleinen Mooskapseln heran, die jeder von uns schon einmal gesehen hat.

Im vorwiegend feuchtem bis nassen Milieu können sich die ausgestreuten Sporen verbreiten.

Moose sind grüne Landpflanzen, die in der Regel kein Stütz- und Leitgewebe ausbilden. Auch fehlen ihnen echte Wurzeln. Nach heutiger Auffassung haben sie sich vor etwa 400 bis 450 Millionen Jahren aus Grünalgen der Gezeitenzone entwickelt. Die Moospflanze kann lappig  oder beblättert  sein. Es gibt rund 16.000 bekannte Arten.

Moose sind in der Regel in der Lage eine große Menge Wasser zu speichern. Deshalb können sie auch an extrem trockenen Standorten längere Zeit überdauern und bei entsprechender Feuchtigkeitszufuhr wieder „zum Leben“ erweckt werden.

Diese Fähigkeiten machen Moose zu echten Pionierpflanzen. Die sich an ihnen ansammelnden Sedimente und die bei ihrer Zersetzung entstehenden Humusablagerungen sind die Grundlage für das Wachstum höherer Pflanzen.


Alphabetisches Verzeichnis der Moosarten im Fichtelgebirge

Zur Suche steht auch das Fenster am Kopf der Seite oben zur Verfügung.


Torfmoose

Zahlreiche Torfmoosarten bilden unsere Moore und Torf. Sie können wie ein Schwamm viel Wasser aufnehmen und zurückhalten. Interessant ist auch die Vielfarbigkeit, je nach Sonneneinstrahlung.

Derbes Torfmoos - Torfmoose
Derbes Torfmoos
Girgensohns Torfmoos
Haintorfmoos - Torfmoose
Haintorfmoos
Magellans Torfmoos
Sumpftorfmoos
Ufertorfmoos - Torfmoose
Ufertorfmoos

Lebermoose

Breites Wassersackmoos
Breites Wassersackmoos und Flachblättriges Kratzmoos - Lebermoose
Breites Wassersackmoos und Flachblättriges Kratzmoos
Flachblättriges Kratzmoos - Lebermoose
Flachblättriges Kratzmoos - Rote Liste 3
Gemeines Beckenmoos
Gemeines Brunnenlebermoos
Großes Federchenmoos
Peitschenmoos
Schönes Federchenmoos
Sternlebermoos-Art

Laubmoose

Katharinenmoos
Sumpf-Streifensternmoos (Rote Liste 3)
Bachkurzbüchsenmoos
Haarblättriges Birnmoos
Bäumchenartiges Leitermoos
Bruchblattmoos
Gewelltblättriges Gabelzahnmoos
Besen-Gabelzahnmoos
Gemeines Brunnenmoos
Wetteranzeigendes Drehmoos
Echtes Polsterkissenmoos
Hedwigsmoos
Echtes Goldmoos
Kriechendes Goldmoos
Etagenmoos
Zypressenschlafmoos
Weißmoos
Schwanenhals Sternmoos
Verwandtes Goldhaarmoos - Laubmoose
Verwandtes Goldhaarmoos (Rote Liste 3)
Gelbhaubiges Goldhaarmoos - Laubmoose
Gelbhaubiges Goldhaarmoos (Rote Liste 3)
Gemeines Quellmos (Rote Liste 3)
Gewelltes Plattmoos
Rotstängelmoos
Schönes- oder Waldwidertonmoos
Gemeines Widertonmoos
Wacholderwidertonmoos
Farnwedelmoos (Rote Liste 3)
Verlängertes Zackenmützenmoos
Punktiertes Wurzelsternmoos
Rosenmoos
Uferschnabeldeckelmoos
Schöner Runzelbruder
Sparriger Runzelbruder
Erd-Verbundzahnmoos - Laubmosse
Erd-Verbundzahnmoos
Leuchtmoospflanze, winzige Wedel
Leuchtmoos, leuchtende (lichtreflektierende) Vorkeime
Tännchenmoos
Bayerisches Grobzahnmoos (in Nordbayern sehr selten)
Mauer-Drehzahnmoos - Laubmoose
Mauer-Drehzahnmoos