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Lebensraum Moore

Lebende Moore zählen im Fichtelgebirge  zu den am stärksten gefährdeten Lebensräumen.

Nur ein geringer Bruchteil von (1500 Hektar) der ehemaligen Moore im Fichtelgebirge hat die Umwälzungen durch die Land- und Forstwirtschaft in den letzten Jahrhunderten überstanden.

Durch Entwässerung, Teichbau, Aufforstung und Torfstecherei, wurden die meisten Moore bis auf geringe Reste zerstört. Von den ehemaligen Hochmooren im Zeitelmoos und der Häuselloh, zeugen nur noch Vegetationsrelikte, wie die Moosbeere oder der Sonnentau.

Die in den Bach- und Flussauen einst typischen Niedermoore in ihrer Ausbildung als Seggenriede, Röhrichte und Sumpfwälder sind nahezu verschwunden.

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Übergangsmoor mit Schmalblättrigem Wollgras im Hohen Fichtelgebirge
Moorkiefernwald mit scheidegem Wollgras