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Röslauterrasse Seußen

Der Erhalt dieses artenreichen Biotopes wird durch den mehr als
20-jährigen Einsatz der Ortsgruppe Arzberg gesichert.


Biotopbeschreibung / Pflanzengesellschaften

Blütenreicher Halbtrockenrasen an einem südexponierten Steilhang bei Seußen.

Der artenreiche basiphile Magerrasen (Viscario - Avenetum oder bereits Mesobrometum?) weist lückige Stellen auf und geht auf anstehenden Felsköpfen (Redwitzit) kleinflächig in Natternkopf-Mauerpfefferfluren (Sedo - Scleranthion) über. Der Hang duftet intensiv nach Thymian.

Von oben her (Ackerfläche) ist eine deutliche Eutrophierung des Magerrasens (Ausbreitung von Rainfarn und Quecke) festzustellen.

Östlich und westlich das vom BN seit 1985 gepflegten, inselartigen Halbtrockenrasens breiten sich Schlehengebüsche (Prunetalia) aus, welche im Westen in einem naturnahen Leitenwald am steilen Nordufer der Röslau übergehen.