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Röslauaue bei Seußen, Tümpel


Biotopbeschreibung / Pflanzengesellschaften

Biotopteich/Stillgewässer in der Röslau-Aue bei Seußen, der im Zuge der Anlage eines Altarms 2004 mit dem Fluss verbunden wurde.

Das Wasser ist aufgrund des Fischbesatzes trüb. Der schwankende Wasserspiegel in dem ca. 40 m x 60 m großen Gewässer korrespondiert mit der Stauhaltung der Dötschenmühle (E-Werk etwas unterhalb).

Die Uferränder werden besiedelt von Glanzgras-Röhrichten und Fazies von Schlanksegge, Igelkolben und Flutsüßgras; daran schließt sich ein Gehölzgürtel mit Bruchweiden an.

Nördlich und südlich des Gewässers schließen sich nährstoffreiche Feuchtwiesen (Calthion) an.

Zum Teil handelt es sich um gut entwickelte Fadenbinsen-Nasswiesen (Juncetum filiformis) und Knickfuchsschwanz-Flutrasen (Agropyro - Rumicion), z.T. um gestörte Fuchsschwanzwiesen (Fahrspuren) mit Groß- und Kleinseggenfazies (Carex gracilis, Carex fusca).


Heinz Zeitler unser Freund und Förderer ...

... hat mit seinem Vermächtnis

die Möglichkeit zum Entstehen dieses Biotopes geschaffen. Es ist etwas Großes für unsere Heimatnatur entstanden.

BN und Wasserwirtschaftsamt realisierten in einer gemeinsamen Aktion diese Perle in den Röslauauen. Herzstück ist ein rund 200 Meter langer Altarm mit begleitenden Feuchtflächen und Flachwasserzonen, von dem viele gefährdete Arten profitieren:

Eisvogel, Bekassine, Rohrammer, Krickente, Weißstorch, Fischotter, Wasserspitzmaus, Kammmolch und Libellen.


Bewohner und Gäste

Eisvogel
Bekassine
Weißstorch
Prachtlibelle
Fischotter
Kammmolch
Wasserspitzmaus
Krickente
Rohrammer