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Feuchtgebiet östlich Selb


Der mehr als 20.000 Quadratmeter großer Biotopkomplex
setzt sich aus Mädesüßfluren, Fadenbinsenwiesen, feuchten Borstgrasrasen und Rotschwingel-Rotstraußgras-Magerwiesen zusammen.

Inmitten des Grundstücks liegt ein Biotopteich, ein wahres Eldorado für Grasfrösche, Wasserfrösche und einer Vielzahl von „fliegenden Edelsteinen“ wie Vierfleck und Großer Blaupfeil.

Der noch junge Selbbach
speist diesen Biotopteich.
Fluren, Rasen und Wiesen
begleiten ihn.

Biotopbeschreibung / Pflanzengesellschaften

Biotopkomplex mit Feuchtwiesen, Staudenfluren, Gebüschen und Magerwiesen in einem ruhigen Bereich des Selbbachtales oberhalb Sommermühle.

Torfbinsen-Borstgrasrasen
(Juncetum squarrosi), Fadenbinsen-Nasswiesen (Juncetum filiformis) verzahnt mit Kleinseggenwiesen (Carex fusca - Molinietalia Gesellschaft) sowie Knöterich-Feuchtwiesen (Polygonum bistorta - Gesellschaft) auf erhöhten Auenstandorten.
Faziell sind auch Mädesüßfluren, Glanzgrasröhrichte und Großseggenaspekte (Carex rostrata) entwickelt.

Im Zentrum der Fläche liegt ein Tümpel (Himmelsteich) mit stark schwankendem Wasserstand, der von einem lockeren Rohrkolbenröhricht (Thyphetum latifoliae) besiedelt wird. In dem Feuchtgebiet stehen einzelne Schwarzerlen und Weidengebüsche.

Auf der Westseite des Komplexes, an einem höher gelegenen Waldrand, befindet sich eine Magerwiese (Festuca rubra - Agrostis capillaris Gesellschaft) mit Übergängen zu Kreuzblumen-Borstgrasrasen.