Energiewende Schwerpunkt bei BN-Mitgliederversammlung 2012 in Bernstein

Marco Krasser, Geschäftsfüher der ZukunftsEnergie Fichtelgebirge (ZEF) referierte bei der JHV des Bundes Naturschutz in Bernstein
BN-Kreisvorsitzender Fred Terporten-Löhner (rechts) bedankte sich bei Herrn Krasser und überreichte ein Präsent
Bei der JHV wurde Frieda Häcker nach 18 Jahren „äußerst pflichtbewusster Arbeit“ in der BN-Kreisgeschäftsstelle würdig verabschiedet

Wie bereits im Vorjahr stand die Jahreshauptversammlung der Kreisgruppe am 27.03.2012 ganz im Zeichen der Energiewende.

Als kompetenten Referenten konnte BN-Kreisvorsitzender Fred Terporten-Löhner dazu den Geschäftsführer der ZukunftsEnergie Fichtelgbirge (ZEF) und der SWW Wunsiedel, Herrn Marco Krasser willkommen heißen. Der BN-Vorsitzende bezeichnete die ZEF als Musterbeispiel für interkommunale Zusammenarbeit und Wertschöpfung in der Region.

Marco Krasser stellte in seiner PC-Präsentation zunächst die Gesellschaft der ZukunftsEnergie Fichtelgebirge vor, ehe er die Möglichkeiten der Beteiligung von Bürgern und Kommunen an Windkraftwerken aufzeigte. Ziel der ZEF sei, alle Leistungen der Wertschöpfungskette – Erzeugung, Verteilung, Bezug, Lieferung und Dienstleistungen – zu integrieren. Entscheidender Faktor für Bürgerinnen und Bürger wie für Kommunen sei der Mut zur Investition.

Mit dem Bau des 3 MW-Windkraftwerkes bei Braunersgrün, das Strom für 2.400 Dreipersonenhaushalte (6,6 Millionen Kilowattstunden) liefere, habe die ZEF einen ersten Leuchtturm gesetzt. Es sei erklärtes Ziel der Gesellschaft, weitere Kommunen und möglichst viele Bürgerinnen und Bürger an den neuen Projekten der ZEF zu beteiligen, etwa an Windkraftwerken an der „Blausäulenlinie“ östlich von Arzberg. Kommunen könnten sich, so Marco Krasser, als Gesellschafter beteiligen oder als Kommanditisten.