Lückenschluss Bayern-Tschechien

Die IG BaCH (Interessengemeinschaft Bahn Cheb-Hof), der sich auch die BN-Kreisgruppe Wunsiedel angeschlossen hat, treibt die Reaktivierung der Bahnlinie Selb-Asch voran.

Eine eindrucksvolle Willensbekundung fand am 13. September 2008 statt, unter Beteiligung zahlreicher hochrangiger Vertreter aus  Politik und Wirtschaft aus Tschechien und Deutschland.

Nur noch wenige Vertreter der Euregio stehen gegen die Reaktivierung diese kleinen Teilstückes, das die Verbindung zwischen den Anrainern wesentlich optimieren würde.

Exakt bis zur Landesgrenze durfte der tschechische Sonderzug fahren.
Richtungweisend: Nach Westen wollen Politiker und Wirtschaftler.
Die Zukunft in der Vorschau: tschechische und deutscher "Bahnerer".

Reaktivierung der Bahnlinie Hof - Cheb (Eger)

02. Februar 2008, Porzellanikon Selb, Konferenzraum 1:

Die "Grenzüberschreitende Interessengemeinschaft Bahn Cheb - Hof/Saale (IG BaCH)", der auch die Kreisgruppe Wunsiedel angehört, stellte ein Denkschrift vor zur Wiederbelebung dieser Bahnlinie. Zeitgleich wurde diese Denkschrift der bayerischen Staatsministerin Emilia Müller zugestellt.


Die Denkschrift zum Download auf unserer Seite "Downloads" .

Die Reaktivierung einer Winzigkeit von sieben Kilometern Bahnstrecke ist erforderlich, um rund eine halbe Million Menschen im Euregiobereich auf beiden Seiten der deutsch-tschechischen Grenze zu verbinden.

Zahlreiche, hochrangige Vertreter aus Politik und Wirtschaft waren der Einladung der Interessengemeinschaft gefolgt:

Aus der Stadt Asch eine fünfköpfige Delegation, angeführt von Bürgermeister Dalibor Bláček und seinem Stellvertreter Pavel Klepáček, die Bundestagsabgeordneten Petra Ernstberger (SPD) und Elisabeth Scharfenberg (Bündnis 90/Die Grünen), Landrat Dr. Peter Seißer (SPD), der Geschäftsführer des Verkehrsverbandes Nordostbayern, Günther Reichstein und der Geschäftsführer des Verkehrsverbandes Vogtland, Karlheinz Meinel, als sächsischer Auftraggeber der Vogtlandbahn, die sich in der Vergangenheit wiederholt als möglicher Betreiber der Strecke mit eigenem Equipment bereits beworben hat.

Mit klaren Aussagen pro Lückenschluss äußerten sich Reinhard Steeger für den FGV, Rudi Kirschneck für die SPD Selb und Inge Heinrich für den Bund Naturschutz.

Schriftlich hatten ihre Zustimmung gegeben:
Aus Hof Landrat Bernd Hering (SPD), Oberbürgermeister Dr. Harald Fichtner (CSU), Bundestagsabgeordneter Dr. Hans-Peter Friedrich (CSU) und aus Rehau Bürgermeister Michael Abraham (CSU).

Die vom Lückenschluss profitierenden Länder Thüringen, Sachsen und Böhmen haben in der Vergangenheit schon mehrmals ihr Interesse an der Wiedereröffnung bekundet. Böhmen hat bis Asch sogar schon alle Vorleistungen erbracht (Gleisverbesserungen, Brückenbauten).

Die Autoren Dr. Wolfgang Kaiser und Rolf Swart, mit Klaus von Stetten, Vorsitzender der Aktiven Bürger
Die Delegation aus der Nachbarstadt Aš (Asch)
Bundestagsabgeordnete und BN-Vertreter vereint nebeneinander